So manches Mal frage ich mich ernsthaft, ob die Anhänger des Stadtteilclubs gerne jegliche Klischees bedienen. Sie gelten als unsauber, faul, autonom und zu weiten Teilen auch dumm. Entweder diese Vorurteile stimmen, oder sie wollen dieses Klischee aufrecht erhalten. Ich glaube aber eher, dass die Vorurteile wirklich stimmen. Ansonsten kann ich mir so einiges nicht plausibel erklären.

Schon vor etwas längerer Zeit tauchte die übertünchte Grafik der Chosen Few auf, auf der sich der »Künstler« den Fauxpas erlaubte »gar nicht« zusammen zu schreiben. Dabei gibt es doch die ganz leicht zu merkende Eselsbrücke »Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben«.  Ganz zu schweigen von dem veränderten Clublogo, das eine vermummte Person zeigt, welche mit einer Steinschleuder auf etwas oder jemanden zielt.

Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben!

Man hätte diesen Fehler durchaus als Tippfehler abtun können. Davon ist wahrlich keiner befreit. Doch am Bahnhof Langenhorn Nord hat ein weiterer Anhänger des Hafenrandclubs sich als »Graffiti-Künstler« versucht. Leider waren seine orthographischen Fähigkeiten offenbar deutlich begrenzt, wie man sehen kann.

Kein Satz ist fehlerfrei. Ultra Super Peinlich (USP) (Zum Vergößern anklicken)

Zum einem schreibt man »Scheiß« mit Eszett und nicht mit Doppel-S. Und an dem Wort Jagd darf man auch kein T anhängen. Es ist schon sehr peinlich, wenn man sich mitteilen will, aber nicht einen einzigen Satz fehlerfrei schreiben kann. Denn auf der der anderen Seite, beim Eingang zum Bahnhof wurde der Tod mit T am Ende geschrieben. Dabei ist auch das ganz einfach zu merken. Das ganze wird auch noch für alle begriffsstutzigen Menschen hier erklärt.

Orthographie ist nicht die Stärke der Anhänger des Stadtteilclubs (Zum Vergößern anklicken)

Somit belegten die Schmierfinken vom Bahnhof Langenhorn Nord erneut die geltenden Klischees über die Anhängerschaft des Hafenrandclubs. Traurig aber offensichtlich wahr, die Mehrheit der Anhänger scheint auf Bildung eine Allergie zu haben.

Im Vorfeld eines solchen Derbys passieren immer ungewöhnliche Dinge. Irgendwer hat sich erlaubt auf dem Trainingsplatz des Stadtrivalen die Tore neu zu designen. Die BLIND berichtete in der Printausgabe, das sich vermutlich nächtliche Besucher Zugang zum Trainingsgelände in Niendorf verschafften und dort drei Tore mit unseren Vereinsfarben verzierten.

Natürlich handelt es sich hier um eine Straftat, keine Frage. Alleine das unbefugte Betreten des Trainingsgeländes stellt schon einen Hausfriedensbruch dar. Da gibt es auch nichts schön zu reden. ABER wer sagt denn, dass es HSV-Fans waren, die sich dort ausgetobt haben? Vielleicht sind es nur ein paar Jungs von Ultra Super Peinlich (USP), die damit weiter die Hetzkampagne der Boulevardpresse füttern will?!

Die BLIND aber sorgt letztendlich selbst dafür, dass es der Lächerlichkeit dient. Denn sie schrieben wie die »richtige Reihenfolge« unserer Vereinsfarben ist. Respekt liebe Redaktion des Boulevardblattes. This make me Happy!

Peinlich: BILD versucht falsch unsere Vereinsfarben zu verbessern!

Ich frage mich dann wohl zu Recht, wer solche schlecht recherchierten Artikel schreibt. Ja wir singen meistens »schwarz-weiß-blau«, da hat der Schreiberling richtig hingehört. Aber das tun wir nur deswegen, weil es sich besser auf HSV reimt. Ich zitiere mal den ersten Absatz des Paragraphen 4 aus der Satzung des Hamburger Sport-Verein e.V.

»Die Vereinsfarben sind blau, weiß, schwarz.«

Dazu fällt mir nur das ein, was ich meistens bei der BLIND-Zeitung denke: Setzen, sechs! Wer ist jetzt hier der Vollpfosten?

Ja liebe HSV-Freunde, es geht offenbar immer noch etwas dümmer. Die offenen Aufrufe zur Gewalt gegenüber HSV-Fans werden von der Presse ganz geschickt ignoriert. Aber die Schmiererei auf dem Trainingsgelände wird fein aufgegriffen um weiter die feindselige Stimmung der Hafenrandanhänger zu pushen. Das ist wieder mal sehr typisch. Darum: Boykott Springer!

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Dümmer geht immer - Von Ultra Super Peinlich und der BLIND, 2.9 out of 5 based on 15 ratings
Von: Johannes Bade

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