Die Saison ist vorbei und die Sommerpause hält Einzug. Endlich abschalten die schlechten Spiele verdrängen und die Zeit ohne den Fußball genießen. Doch einen kleinen Moment möchte ich schon in der Vergangen Zeit wühlen.

Danke Collo für eine tolle Zeit. Ganze elf Jahre hast Du unseren Hamburger Sport-Verein bereichert. Du hast Dich immer für den Verein engagiert und bist sogar ins zweite Glied gerückt, alles ohne zu murren und zu knurren. Danke für Deine Treue und Deinen Einsatz in unserem Verein. Es waren elf Jahre und somit kann man Dich wohl als echt treue Seele bezeichnen. Es kommt immer irgendwann der Punkt wo sich die Wege trennen, und der Abschied von Dir tat weh. Mach’s gut Collo, Du bist HSV!

Danke Fäustel für den Klassenerhalt 2007 an dem Du maßgeblich beteiligt warst. Danke auch für die vielen ehrlichen und oft kritischen Worte. Das machte Dich besonders beliebt bei uns Hamburgern.  Auch wenn Du das ein oder andere Mal für Deine klaren Ansagen gerügt wurdest, Du hast alles richtig gemacht. Und danke für Deine Nähe zu uns Fans, das ist heute nicht selbstverständlich. In stiller Hoffnung das Du Deine Worte in die Tat umsetzt und irgendwann zu unserem (auch Deinem) Hamburger Sport-Verein in anderer Funktion zurückkehrst.

Danke Trotsche für die tollen Tore die Du für uns erzielt hast. Ich glaube in Dir steckt noch viel mehr und es wäre toll gewesen wenn Du Dein können auch immer abgerufen hättest. Besonderer Dank gilt Dir für das Tor in der Nachspielzeit am 34. Spieltag im Jahre 2008, damit hast Du uns in den Europapokal geschossen. Viel Glück in Spanien, Du wirst es brauchen.

Danke Basti nicht nur für die tolle Zeit die Du uns auf dem Rasen beschert hast. Danke auch für Deinen Einsatz im Vorstand, auch wenn er Dir nicht immer leicht gemacht wurde. Danke das Du dem Verein weiterhin treu bleibst. Vielleicht oder besser gesagt HOFFENTLICH sehen wir Dich noch einmal bei der dritten zusammen mit Schmiddel auf dem Rasen.

Auch wenn viele Leser jetzt glauben ich könne mich nicht entscheiden. Aber auch Bernd Hoffmann kann man danken für seine Arbeit für den Hamburger Sport-Verein. Er hat beileibe viele Fehler gemacht, und manchmal ist es besser ein Ende mit Schrecken zu erfahren als ein Schrecken ohne Ende. Danke Bernd dass Du den Verein finanziell saniert hast und die viele Zeit die Du in unseren Verein investiert hast.

Nun heißt es aber nach vorn schauen, es stehen uns schwere Zeiten bevor. Träumereien mit Europa sollten wir uns vorerst aus den Köpfen verbannen. Viel wichtiger ist den Umbruch mitzutragen. Eine neue Struktur in der Mannschaft und ein neuer Sportchef werden Zeit brauchen um Erfolge vorweisen zu können. Diese Zeit müssen wir der neuen Mannschaft geben. Und wenn wir jedes dritte Spiel verlieren und zehn Spiele unentschieden spielen, bedenkt bitte dass es immer darum geht WIE man ein Spiel verliert. Wenn die Mannschaft kämpft für die Punkte und scheitert ist das dumm gelaufen, aber sie hat es dann versucht.

Man kann sicherlich verschiedener Meinung sein und Dinge im Verein unterschiedlich bewerten. Dennoch verbindet uns alle eine Leidenschaft. Hamburger Sport-Verein e.V.  heißt unsere Leidenschaft die im wahrsten Sinne Leiden schafft. Hört auf den Vorstand und den Aufsichtsrat zu kritisieren. Gebt den handelnden Personen die Zeit etwas zu bewegen und etwas aufzubauen. Das geht nicht von heute auf morgen sondern braucht seine Zeit. Wenn ihr alle den handelnden Personen die Zeit gebt, werden diese es auch letztendlich zu danken wissen.

Zum Schluss noch etwas in eigner Sache:
Ich schrieb das man unterschiedlicher Meinung sein kann. Dazu stehe ich auch und bin keiner der einem die eigene Meinung verbieten möchte. Es steht mir auch nicht zu. Auch wenn ich da eine ganz andere Meinung habe. Manchmal sagt man etwas weil man mit den Meinungen meilenweit auseinander liegt, doch hinterher bereut man es vielleicht. Und wenn man dies vor hunderten von Leuten in Mikro drückt, dann bereut man es noch mehr. Es ist vielleicht auch nicht immer leicht sich selbst zu bändigen, doch noch schwerer ist es sich öffentlich für seine Worte zu entschuldigen.

Ich gebe zu das ich das Verhalten von Fernando Silva am Sonntag nicht korrekt fand. Ihm wurden Fragen gestellt, und er ging nachdem die Fragen gestellt wurden rein um sich was zu trinken zu holen. Die Fragen ließ er völlig unbeantwortet. Er saß 4 Sitzplätze von mir entfernt und machte keine Anstalten die gestellten Fragen auch mal zu beantworten. Wutentbrannt rannte ich los um dieses Verhalten von Fernando Silva zu verurteilen und nannte ihn dabei »asozial«. Das tut mir wirklich leid, das ist mir so in meiner Wut herausgerutscht.

Nando, es tut mir leid was ich gesagt habe. Gerne würde ich es Dir noch einmal persönlich von Angesicht zu Angesicht sagen. Bitte melde Dich mal bei mir damit wir diese Geschichte aus der Welt räumen können.

Genug der Worte. In der Sommerpause wird es noch das ein oder andere Interview auf Rautensicht geben. Auch noch einmal ein finaler und vereinsübergreifender Saisonrückblick folgt die Tage. Bis dahin wünsche ich euch schöne fußballfreie Tage. Am 5. August geht es wieder los mit der Bundesliga.

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Von: Johannes Bade

2 Kommentare zu Worte -> Danke – Geduld – Entschuldigung

  1. Nando sagt:

    Moin,

    wie auch bei Facebook nehme ich die Entschuldigung an.

    Gruß
    Nando

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  2. MEX sagt:

    Sauberes Dankeschön..! Klasse geschrieben

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